LLB-Generalversammlung 2021

Vaduz, 7. Mai 2021. Die 29. ordentliche GV der Liechtensteinischen Landesbank AG (LLB) fand wegen der Coronapandemie erneut ohne persönliche Teilnahme der Aktionäre statt. 3'024 Aktionäre nahmen ihr Stimmrecht schriftlich oder elektronisch wahr und stimmten allen Anträgen des Verwaltungsrates mit grosser Mehrheit zu.

Aktionäre stimmen allen Anträgen zu

Aufgrund der Coronapandemie beschränkte sich die diesjährige Generalversammlung auf die rechtlich notwendigen Traktanden. Die Stimmbeteiligung der Aktionäre auf schriftlichem oder elektronischem Weg fiel mit 76.9 Prozent des Aktienkapitals sehr hoch aus. Die Auszählung ergab eine deutliche Zustimmung zu allen Anträgen des Verwaltungsrates.

Wahlen an der Generalversammlung

Die Generalversammlung wählte Georg Wohlwend erneut als Verwaltungsratspräsidenten für eine Amtszeit von drei Jahren. Die Verwaltungsratsmitglieder Thomas Russenberger und Richard Senti wurden für eine zweite Amtszeit von drei Jahren bestätigt.

Ebenso bestimmten die Aktionäre KPMG (Liechtenstein), Vaduz, für ein Jahr als neue Revisionsstelle. In den letzten mehr als zwanzig Jahren hatte PricewaterhouseCoopers diese Funktion inne. Aus Corporate-Governance-Gründen und mit Blick auf die sich abzeichnende Einführung der Rotationspflicht hatte der Verwaltungsrat der Generalversammlung diesen Wechsel vorgeschlagen. Zudem entlastete die Generalversammlung den Verwaltungsrat, die Geschäftsleitung sowie die Revisionsstelle.

Dividende von CHF 2.20 pro Namenaktie

Die Aktionäre genehmigten die Jahresberichte und die Jahresrechnungen 2020 der LLB AG, Vaduz, und der LLB-Gruppe. Sie stimmten der vom Verwaltungsrat beantragten Verwendung des Bilanzgewinnes 2020 zu und beschlossen die Ausschüttung einer zum Vorjahr unveränderten Dividende von CHF 2.20. Grundlage ist die vom Verwaltungsrat definierte, langfristig ausgerichtete und umsichtige Dividendenpolitik.

Solides Geschäftsjahr 2020

"Mit einem Jahresgewinn von CHF 109.8 Mio. haben wir trotz der anspruchsvollen Ausgangslage auch im Coronajahr 2020 ein profitables Wachstum generiert und ein solides Ergebnis erzielt", resümierte Group CEO Gabriel Brenna. Das Geschäftsvolumen der LLB-Gruppe ist 2020 um 4.0 Prozent auf CHF 92.9 Mia. angewachsen und erreichte damit einen Rekordwert. Mit Netto-Neugeld-Zuflüssen in allen drei Marktsegmenten von CHF 3.3 Mia. (2019: CHF 4.1 Mia.) konnte die Wachstumsdynamik bestätigt werden. Die Kundenvermögen erreichten am Ende des Geschäftsjahres 2020 ein Volumen von CHF 79.7 Mia. Das sind 4.4 Prozent mehr als im Vorjahr und somit ebenfalls ein neuer Höchststand. Die Kundenausleihungen sind um 2.1 Prozent auf CHF 13.2 Mia. angestiegen. Im Hypothekargeschäft betrug der Zuwachs rund CHF 410 Mio., was einem Plus von 3.6 Prozent entspricht. Die LLB-Gruppe ist damit stärker als der Markt gewachsen.

Ausblick 2021

Die LLB-Gruppe ist erfolgreich ins Jahr 2021 gestartet und kann auf ein gutes erstes Quartal zurückblicken. Auch 2021 liegt der Fokus der LLB-Gruppe auf profitablem Wachstum und Kostendisziplin. "Unser diversifiziertes Geschäftsmodell, unsere bewährte Strategie und unsere starke Kapitalbasis bieten uns eine ausgezeichnete Basis, auch in diesem Jahr ein solides Konzernergebnis zu erzielen. Zudem konnten wir durch die Vereinbarung mit der Credit Suisse zur Vermittlung von Private-Banking-Kunden in Österreich in diesem Jahr bereits einen wichtigen Erfolg in Bezug auf nachhaltig profitables Wachstum erzielen", sagte Group CEO Gabriel Brenna. "Unseren Mitarbeitenden danke ich für ihren herausragenden Einsatz sowie ihre Flexibilität in diesem herausfordernden Umfeld."

Neue Unternehmensstrategie im Herbst

Als besonderer Schwerpunkt gilt 2021 die Entwicklung der neuen Unternehmensstrategie. Aufgrund der vielen Unsicherheiten hatte sich der Verwaltungsrat im letzten Jahr entschieden, ein Jahr länger als ursprünglich geplant an der bewährten Strategie StepUp2020 festzuhalten. "Das Coronajahr hat gezeigt, dass das Geschäftsmodell der LLB-Gruppe breit abgestützt und krisenfest ist. Unsere strategische Ausrichtung stimmt. Die Entscheidung, an unserer Strategie StepUp2020 festzuhalten und diese um ein Jahr zu verlängern, hat sich als richtig erwiesen", hielt Verwaltungsratsvizepräsidentin Gabriela Nagel-Jungo dazu fest. "Die Erarbeitung einer Nachfolgestrategie hat begonnen. Wir freuen uns bereits jetzt darauf, diese Ende Oktober 2021 vorstellen zu dürfen."

Die gemeinsame Videobotschaft von Verwaltungsratsvizepräsidentin Gabriela Nagel-Jungo und von Group CEO Gabriel Brenna zur Generalversammlung steht auf unserer Website www.llb.li/generalversammlung zur Verfügung.