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Als oberstes Organ: die Generalversammlung der LLB

Das oberste Organ der LLB

Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich innerhalb von sechs Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres statt. Ausserordentliche Generalversammlungen werden einberufen, sofern es im dringenden Interesse der Liechtensteinischen Landesbank liegt oder Aktionäre, die mindestens 10 Prozent des Aktienkapitals vertreten, dies schriftlich und unter Angabe des Zwecks der Einberufung verlangen.

Befugnisse der Generalversammlung

Die Generalversammlung hat folgende Befugnisse:

  • Erlass von Statuten und Beschluss der Abänderung oder Ergänzung
  • Wahl der Mitglieder und des Präsidenten sowie der Revisionsstelle
  • Genehmigung des Geschäftsberichts der LLB AG (Jahresrechnung und Jahresbericht) und des konsolidierten Geschäftsberichts der LLB-Gruppe (konsolidierte Jahresrechnung und konsolidierter Jahresbericht)
  • Beschluss über die Festsetzung der Dividende, über die Erhöhung und Herabsetzung des Aktienkapitals, die Umwandlung von Inhaberaktien in Namenaktien und von Namenaktien in Inhaberaktien sowie über die Auflösung und Liquidation der Gesellschaft.
  • Die Generalversammlung erteilt den Mitgliedern des Verwaltungsrates, der Geschäftsleitung und der Revisionsstelle Decharge.
  • Neben vorstehenden Geschäften, die ausdrücklich in die Kompetenz der Generalversammlung fallen, fasst sie auch über alle Angelegenheiten der Gesellschaft Beschluss, welche ihr der Verwaltungsrat zum Entscheid unterbreitet oder welche ihr gemäss Gesetz vorzulegen sind.

Nächste Generalversammlung

Die nächste Generalversammlung findet am Mittwoch, 9. Mai 2018, in der Tennishalle in Schaan, Liechtenstein, statt.

Statuten der LLB

Die Statuten sind das rechtliche Grunddokument unseres Unternehmens.

Sie werden von der Generalversammlung genehmigt und regeln vor allem folgende Themen:

  • Firma, Sitz, Zweck und Geschäftskreis
  • Aktienkapital, Aktien, Aufnahme von Fremdkapital
  • Organe und deren Aufgaben (Generalversammlung, Verwaltungsrat, Geschäftsleitung, Revisionsstelle)
  • Weitere Bestimmungen

Stärkung der Aktionärsrechte

Die Generalversammlung vom 8. Mai 2015 stimmte einer generellen Statutenänderung zu, die zu einer massgeblichen Stärkung der Aktionärsrechte beiträgt, indem sie insbesondere eine Erweiterung des Traktandierungs- und Antragsrechts der Aktionäre sowie die Einführung der Briefwahl und eines elektronischen Abstimmungssystems sowie der elektronischen Bevollmächtigung vorsehen. Aktionäre können ihre Stimmen schriftlich oder im Wege der elektronischen Stimmabgabe vor der Generalversammlung abgeben.
Die Aktionärsrechte betreffend Traktandierung und Anträge sind in Artikel 14 und 15 der Statuten geregelt.

Traktandierungsrecht

Aktionäre, die zusammen mindestens 5 Prozent des Aktienkapitals vertreten, können unter Angabe eines Beschlussantrags die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstands für die Generalversammlung verlangen. Traktandierungsanträge müssen spätestens 21 Tage vor dem Tag der Generalversammlung zugehen. Der Verwaltungsrat macht die geänderte Traktandenliste spätestens am dreizehnten Tag vor der Generalversammlung bekannt.

Antragsrecht

Aktionäre, die zusammen mindestens 5 Prozent des Aktienkapitals vertreten, haben das Recht, vor der Generalversammlung Anträge zu Traktanden einzubringen, die auf der Traktandenliste stehen oder ergänzend in sie aufgenommen werden.