Privatkunden

Thomas Allemann, Leiter Kundenschalter Vaduz

Thomas Allemann, Leiter Kundenschalter Vaduz

Aktueller Bericht, Donnerstag, 15. Juni 2017

Damit Sie Ihre Ferien so richtig geniessen können

Sommer – für viele die schönste Zeit im Jahr. Endlich Ferien, ferne Länder bereisen und sich an einer Feriendestination verwöhnen lassen. So vielfältig wie die Reiseziele präsentieren sich auch die Reisezahlungsmittel.

Kennen Sie das breite Angebot an Reisezahlungsmitteln? Eines vorweg: Setzen Sie nie nur auf ein Zahlungsmittel.

Bargeld – praktisch, aber ohne Schutz

Natürlich möchte man in den Ferien mit Bargeld der jeweiligen Landeswährung ausgestattet sein, zumal manche Waren und Dienstleistungen nur gegen Bargeld erhältlich sind. Um unnötige Hektik am Ankunftsort zu vermeiden, empfiehlt es sich, vor der Abreise einen angemessenen Betrag an Bargeld mitzunehmen, um kleinere Ausgaben wie beispielsweise fürs Taxi oder die erste Verpflegung am Ankunftstag bezahlen zu können. Beachten Sie, dass das Bargeld von allen Reisezahlungsmitteln das unsicherste ist, denn bei Diebstahl oder Verlust wird es nicht ersetzt.

Maestro-Karte: unverzichtbar im Handgepäck

Nicht nur im Alltag zu Hause, sondern auch auf Reisen ist die Maestro- Karte der Klassiker unter den Zahlungsmitteln. Sie ermöglicht es, auf der ganzen Welt an über 10 Millionen Verkaufspunkten bargeldlos zu bezahlen sowie rund um die Uhr an ebenso vielen Geldautomaten Bargeldbezüge zu tätigen. Mit der Maestrokarte verfügen Sie auch bei Fremdautomaten sowie in Geschäften direkt über Ihr Kontoguthaben. Überprüfen Sie deshalb vor der Abreise Ihren Kontosaldo. Die Maestrokarte ist nicht geeignet für Internet-Buchungen sowie Automieten.

Tipps für den sicheren Einsatz

Seien Sie besonders vorsichtig beim Bedienen von Bankomaten. Betrüger manipulieren Geldautomaten (sogenanntes «Skimming»), um an Daten der Karteninhaber zu gelangen. Aus diesem Grund schränkt die Liechtensteinische Landesbank standardmässig den Einsatz der Maestro-Karten auf Liechtenstein, die Schweiz und Europa ein («Geoblocking»). Transaktionen in allen anderen Ländern sind so nicht möglich. Liegt das Reiseziel ausserhalb Europas, können Sie Ihre Maestro-Karte für die entsprechende Region und für die Dauer Ihres Aufenthaltes freischalten lassen.

Kreditkarte – richtig einsetzen

Ob Sie von zu Hause aus einen Flug über das Internet buchen oder eine Zimmerreservation vornehmen, mit der Kreditkarte können Sie jederzeit und unkompliziert bezahlen. Oder möchten Sie am Ferienziel ein Auto mieten? Mit Ihrer Kreditkarte (Visa oder Mastercard) hinterlegen Sie das nötige Depot. Bargeldbezüge können ebenfalls getätigt werden – aber Vorsicht, die Gebühren für diese Bezüge können relativ hoch sein. Und ganz wichtig: Um einen allfälligen Missbrauch zu verhindern, muss die Karte bei Diebstahl oder Verlust sofort gesperrt werden. Sie erhalten dann umgehend Ersatz.

Travel-Cash-Karte – mit Sicherheitsvorteil

Die «Swiss Bankers Travel Cash»-Karte ist die Kartenversion der bekannten Travellers Cheques. Mit ihr haben Sie die Möglichkeit, an über einer Million Geldautomaten Bargeld in der jeweiligen Landeswährung zu beziehen. Die Karte ist durch Ihren persönlichen PIN-Code geschützt. Zudem bietet die Travel-Cash-Karte eine besondere Sicherheit, da sie bei Verlust oder Diebstahl – inklusive des auf der Karte befindlichen Restguthabens – weltweit kostenlos ersetzt wird. Eine zusätzlicher Sicherheitsvorteil ist, dass zwischen der Karte und Ihrem Bankkonto keine Verbindung besteht.

Die TC-Karte ist für die Währungen CHF, EUR und USD erhältlich und kann mit einem Betrag zwischen 100 und 10'000 geladen werden. Ebenfalls kann sie jederzeit durch die Bank, über welche Sie die Karte bezogen haben, auf- beziehungsweise nachgeladen werden. Beim Bezug bezahlen Sie eine Kommission von 1,5 Prozent des Kartenwertes, was gewissermassen der Versicherungsprämie entspricht. Je nach Kartenwährung kostet der Bezug am Geldautomaten 5 Franken, 5 Euro oder 5 Dollar und wird direkt vom Kartenwert abgezogen. Jede bargeldlose Bezahlung kostet 1 Franken, 1 Euro oder 1 Dollar.

Noch ein paar Tipps

Kopieren oder fotografieren Sie sämtliche Karten, die Sie mit auf die Reise nehmen. So haben Sie im Verlustfall schnell sämtliche wichtige Daten (Adressen und Telefonnummern) sofort griffbereit. Tragen Sie die Reisezahlungsmittel wie auch PIN-Code und Karte vorsichtshalber immer getrennt auf sich, denn gerade an stark frequentierten Plätzen kann es sehr schnell zu einem Diebstahl kommen. Speichern Sie auch die Notfallnummer +41 31 710 12 15 von Swiss Bankers auf Ihrem Handy ab. Bewahren Sie im Verlustfall Ruhe und kontaktieren Sie Ihre Hausbank. Da der PIN-Code der Schlüssel zu Ihrem Bankkonto ist, empfiehlt es sich, diesen auf den Karten zu ändern, wenn Sie von einer Reise ausserhalb Europas zurückkehren. Mit der neuen Swiss-Bankers-App "My Card" können Sie Ihre Karte selber auf Ihre Bedürfnisse einstellen. Mit ihr haben Sie immer den Überblick über Ihre Kartenaufladungen, Ausgaben, Bargeldbezüge und den Stand Ihres Kartenguthabens. Und lassen Sie sich doch nach jeder Transaktion via App oder SMS benachrichtigen.

Schöne Ferien!

Nehmen Sie verschiedene Reisezahlungsmittel mit, ein guter Mix gibt Ihnen Sicherheit. Damit Sie in ungezwungener Atmosphäre die Ferien geniessen und dabei an diversen Aktivitäten teilnehmen, relaxen oder sich verwöhnen lassen können, sollten Sie die frühzeitige Planung Ihrer Reisezahlungsmittel nicht vergessen. Besuchen Sie uns an unseren Kundenschaltern, wir helfen Ihnen sehr gerne bei der Auswahl Ihrer Reisezahlungsmittel. Somit steht entspannten Ferien nichts mehr im Weg.

Rechtlicher Hinweis: Angaben im Sinne der Finanzanalyse-Vorschriften (Gesetz, Verordnung) finden Sie unter Rechtliche Bedingungen.